Disharmonie - Teil 2 (09.02.2010)

Disharmonie
Abenteuer aus der Cthuloide Welten 12, Autor: Bernhard Bihler

Spieler:
Herr Philipp Maurice Böhm, Agent (Ol)
Theo Springer, Journalist (SanTol)
Käthe Frankenthal, Ärztin (Sin)
Zita von Zeppelin, Kind reicher Eltern (Sab)
Konrad Larssen, Jornalist (Ral)
Anette Burgwächter, Polizei Berlin/Spurensicherung (SpuSi) (SabT)
Madeleine Kühl, Professorin der Archäologie (Rik)
Horst Steiner, Söldner (Har)


Nachdem die Damen und Herren die neuen Erkenntnisse über den Erschaffer der Spieluhren gesichtet und analysiert hatten, beschlossen sie, in getrennten Gruppen die Besitzer der drei weiteren verkauften Spieluhren aufzusuchen, um gegebenenfalls Schlimmeres zu verhindern.

Gruppe EINS, bestehend aus Theo Springer und Horst Steiner, wollte Herrn Karl Scharnagl aufsuchen.

Gruppe ZWEI, bestehend aus Frau von Zeppelin und Herrn Böhm, machte sich auf den Weg zur Kanzlei des Anwalts Franz Gösswein.

Gruppe DREI, in persona Konrad Larssen und Anette Burgwächter, begab sich zum Pfarrhaus von Santa Klara zu Albert Kraitmaier.

Die Spieluhr des Herrn Scharnagl
Karl Scharnagel wohnte in einem schmucken Häuschen, zusammen mit seiner Frau und seinem Kinde. Leider war er nicht im Hause, sondern ging seiner Arbeit als Restaurator um Germanischen Völkerkundemuseum nach. Auf dem Weg zum Museum wurden die Herren Springer und Steiner vom "Singenden Zimmermann Max Erpelt" verfolgt, wieder per Fahrrad. Die Herren holten den Zimmermann mit einem Trick vom Rad, Erpelt gab an, dass "Rufus Recht gehabt habe" und die Herren "wirklich böse Menschen seien". Danach trollte er sich.

Im Völkerkundemuseum machten die Herren die Bekanntschaft mit Karl Scharnagl. Er hatte die Spieluhr bereits auseinandergenommen und gereinigt und klagte daher über heftige Kopfschmerzen. Die Melodie hatte er bisher aber noch nicht laufen lassen. Die Herren Springer und Steiner beschworen Herrn Scharnagl, ihnen die Spieluhr zu überlassen, was Herr Scharnagl unter Hinweis auf das Völkerkundemuseum, in dessen Auftrag er die Uhr erworben hatte, ablehnte. Nachdem Herr Scharnagl wiederholt versuchte, die Uhr zum Musizieren zu bringen, weil er den den Herrn keinen Glauben schenkte, schlug Herr Steiner ihn nieder. Die Herren Springer und Steiner nahmen daraufhin die Spieluhr an sich und verließen das Völkerkundemuseum.

Die Spieluhr des Herrn Gösswein
Die Anwaltskanzlei Gösswein & Sperber lag in einem schicken Stadthaus im 2. Stock. Auf dem Weg dorthin begegneten Frau von Zepplin und Herr Böhm dem Vibraphonspieler David Baum, der ganz in der Nähe des Hauses seine Kunst darbot. Das Instrument war allerdings äußerst sperrig, so dass der Verdacht einer Verfolgung von Team 2 nicht gegeben war, Herr Baum blieb an "seiner Straßenecke" stehen.

Leider war Herr Gösswein nicht zu sprechen. Dafür war seine Sekräterin, Fräulein Mälzer, umso gesprächiger, sie flirtete außerdem mit Herrn Böhm. Frau von Zeppelin kam nicht umhin, Fräulein Mälzer die Hoteladresse der Damen und Herren Ermittler zu verraten, so dass Fräulein Mälzer am Abend auch mit Herrn Böhm "auf's Zimmer" gehen konnte/wollte/durfte.

Über den Verbleib der Spieluhr konnten Frau von Zeppelin und Herr Böhm nichts erfahren. Sie erhielten lediglich einen Gesprächstermin für den folgenden Tag, 14 Uhr, in der Kanzlei. Auf dem Rückweg machten sie zudem "Bekanntschaft" mit dem Zigeunergeiger Milos Vanda und seinen Cousins Perro und Andrasz. Die drei verfolgten Frau von Zeppelin und Herrn Böhm, unternahmen aber nichts Bedrohliches.

Die Spieluhr des Herrn Kraitmair
Albert Kraitmair war Pfarrer in der Klarakirche. Die Haushälterin Fräuein Hedwig Ascher ließ Frau Burgwächter und Herrn Larssen herein und führte sie zum Arbeitszimmer des Herrn Pfarrers. Albert Kraitmair war als katholischer Priester durchaus mit Teufel- und Dämonenzeugs vertraut und schenkte den Ermittlern bis zu einer gewissen Grenze auch Glauben. Er hatte selbst bereits festgestellt, dass mit der Spieluhr "etwas" nicht stimmen konnte. Er versprach, die Spieluhr nicht laufen zu lassen und lud Frau Burgwächter und Herrn Larssen zum Stammtisch der Nürnberger Musiklehrer ein, der des Abends stattfinden sollte. Eventuell würden die Herren am Stammtisch etwas Licht in die "Sache" bringen können.

Nach dem Verlassen des Pfarrhauses stießen Frau Burgwächter und Herr Larssen auf den Geiger Rufus. Doch irgendwelche Informationen waren ihm nicht unbedingt zu entlocken.

Lagebesprechung & Stammtischbesuch
Nachdem sich die Teams wieder zusammengefunden hatten, wurden die gesammelten Informationen ausgetauscht. Großartige neue Erkenntnisse gab es jedoch nicht. Lediglich das häufige Vorkommen von die Ermittler verfolgenden Straßenmusikanten war auffällig. Mehr oder weniger freiwillige Gespräche der Musikanten mit den Ermittlern ergab, dass der Geiger Rufus seinen Kollegen erzählt hatte, dass die Herren und Damen Ermittler ihn angeblich beklaut und geschlagen haben und die Musikanten daher "ein Auge auf sie" werfen sollen. Da dies natürlich nicht den Tatsachen entsprach, machte die Herren und Damen Ermittler durchaus stutzig.

Weitere Erkenntnisse brachte der Musiklehrer-Stammtisch, an dem neben Pfarrer Kraitmair auch die Herren Wagenstaller und Bach teilnahmen. Nachdem der Herr Pfarrer die Melodie der Spieluhr - die er gut verwahrt im Pfarrhaus zurückgelassen hatte - angepfiffen hatte, erkannte Herr Bach diese. Er informierte die Runde, dass diese Melodie frappant einer Notenfolge ähnelt, über die er sich einst mit dem verstorbenen Dr. Balling ausgetauscht hatte. Dr. Balling hatte Herrn Bach damals von seinem ehemaligen Schüler, dem Geiger Rufus Harlandt, berichtet, der, nachdem er diese Melodie mehrmals gespielt hatte, augenscheinlich den Verstand verlor. Herr Bach empfahl den Herrn und Damen, bei Professor Wilpert in der Städtischen Musikschule nachzufragen.

Dann gesellte sich Kommissar Ewaldt zu der Runde, leider mit schlechten Nachrichten: in das Pfarrhaus wurde eingebrochen und die Haushälterin Fräulein Ascher ermordet. Mit einem Geigenbogen ...

 

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