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| Disharmonie - Teil 3 (16.02.2010) |
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Disharmonie Spieler: Der Kommissar berichtete im Zusammenhang mit dem Mord und dem Einbruch, dass eine Zeugin den Stehgeiger Rufus Harland aus dem Pfarrhaus hat kommen sehen. Dies schien eindeutig der Mörder zu sein. Kommissar Ewaldt hatte aber noch mehr schlechte Nachrichten für die Herren und Damen: der Restaurator Karl Scharnagl hatte die Herren Springer und Steiner wegen Diebstahl einer Spieluhr und Körperverletzung angezeigt. Da die Herren aber nichts zugaben und der Kommissar auch außer Scharnagls Aussage keine Beweise hatte, musste er von dannen ziehen. Allerdings verlangte er die Herausgabe von Dr. Ballings Spieluhr als "Beweismittel", was den Herren und Damen komisch vorkam. Auch diese Spieluhr gaben sie aber nicht her. Zu guter Letzt nannte Kommissar Ewaldt die Adresse des Uhrenverkäufers Joseph Spittler, welcher nicht im normalen Adressbuch, sondern im Branchenverzeichnis unter "Baugewerbe, Maurer" zu finden gewesen war: Kohlenhofstraße 34. Somit hatten die Herren und Damen für den folgenden Tag mehrere Besuche vor sich: den 2. Anlauf in der Rechtanwaltskanzlei bei Herrn Gösswein, die Suche nach Joseph Spittler in der Kohlenhofstraße, den Abstecher in die Städtische Musikschule bei Professor Wilpert und natürlich die Fahndung nach dem flüchtigen Rufus Harlandt. Die Suche nach Joseph Spittler Die Kohlenhofstraße war ein heruntergekommenes Viertel in der Nähe des Güterbahnhofs. Als Joseph Spittler die Damen und Herren kommen sah, flüchtete er aus das Dach des Mietshauses, in dem er wohnte. Herr Böhm nahm die Verfolgung auf, während sich die anderen Damen und Herren auf der Straße, im Hauseingang und im Flur verteilten. Herr Böhm verfolgte Joseph Spittler spektakulär bis zum Dach des Nachbarhauses, die Treppe hinunter und über die Schienen des Güterbahnhofs bis zur benachbarten Hauptstraße. Dort konnte der Flüchtige gestellt werden. Joseph Spittler erklärte, dass er die Spieluhren bei Renovierungsarbeiten im Keller eines Hauses des Unternehmers Haberl in der Straße Am Geierberg 4 gefunden habe, und zwar insgesamt sechs Stück. Fünf davon konnte er aus dem Haus hinausschmuggeln, an die sechste kam er nicht mehr heran, da er von dem Polier von Herrn Haberl gefeuert wurde. Die Suche nach Rufus Harlandt Professor Wilpert an der Städtischen Musikschule konnte den Herren und Damen zwar nicht den aktuellen Aufenthaltsort von Rufus Harlandt mitteilen, hatte aber die überraschende Information, dass der Geiger ein kleines Zimmer im Dachgeschoss bewohnen würde. Mit einem Trick konnte der Professsor angelenkt werden, so dass das Zimmer des Geigers untersucht werden konnte. Auffällig waren nicht nur die mit Noten über und über bekritzelten Wände, sondern auch das Dachfenster mit dem Hocker davor, der auffällig so aussah, als könne man das Dachfenster durchklettern. Dies wurde auch durchgeführt, der "Weg" führte entlang der Stadtmauer zu einem Torturm mit verschlossener Türe. Im Torturm konnte die bei Herrn Orthwein gestohlene Spieluhr sichergestellt werden, leider wurde diese von einer aggressiven Riesenfledermaus bewacht, die aber von den Herren und Damen kurzerhand abgefackelt wurde. Beim Anwalt Gösswein & dessen Verlobte Der Termin beim Anwalt Gösswein verlief zunächst nicht besonders zufriedenstellend für die Herren und Damen, denn Herr Gösswein nicht zum einen nicht besonders kooperativ, zum anderen rückte er erst nach und nach damit heraus, dass er die Spieluhr bereits seiner Verlobten, Fräulein Eva Wallner zum Geschenk gemacht hatte. Die Herren und Damen machten sich sofort auf den Weg zu Fräulein Wallner, um die Uhr sicherzustellen. Das Klingeln an der Haustür wertete das junge Fräulein als Besuch ihres Verlobten, und stellte daraufhin die Spieluhr an. Den Herren und Damen blieb nichts anderes übrig, als die Wohnungstür einzutreten, Fräulein Wallner zu retten und die Spieluhr zu bergen. Damit waren alle Spieluhren bis auf die sechste im Besitz der Herren und Damen ... von Rufus Harlandt fehlte allerdings immer noch jede Spur ... Das Haus am Geierberg 4 Unter dem Vorwand, Mitglieder einer Bauaufsichtsbehörde zu sein, schlichen sich die Herren und Damen in das sich im Umbau befindliche Haus am Geierberg ein. Der Polier informierte zwar den Besitzer, Herrn Haberl, doch auch dieser konnte nicht verhindern, dass sich die Herren und Damen in Richtung Kellergeschoss aufmachten. Im Keller versteckte sich allerdings auch der Stadtstreicher Erwin, der - aus Versehen? - von Herrn Steiner erschossen wurde. Kollateralschaden sozusagen. Auf jeden Fall konnte die sechse Spieluhr geborgen werden. Nun befanden sich alle Uhren im Besitz der Herren und Damen, die schnell den Plan fassten, alle Uhren zu zerstören, um so weiteres Unglück zu verhindern. Showdown Wie zerstört man von dämonischen Leben erfüllte Spieluhren? Am besten mit Feuer! Und so machten sich die Herren und Damen auf den Weg zur nächsten Glasbläserei, wo genügend Hitze zum Zerstören der Spieluhren in den Essen und Feuerstellen vorhanden war. Nach und nach warfem sie die Uhren in das Feuer. Rufus Harlandt versuchte zwar, die Zerstörung zu verhindern, zerplatzte aber in seine Einzelteile, als die letzte Spieluhr in den Flammen vernichtet wurde. Blutbesudelt aber erfolgreich verließen die Herren und Damen den Platz des Geschehens. Ende |




