Wenn Capri-Sonne Pipi macht …

einkaufserlebnisseDa stehe ich heute beim örtlichen Discounter an der Kasse und warte. Nachdem das ältere Ehepaar vor mir seinen Kaufkauf mit umständlichem Kleingeldgesuche in Brieftasche, Hosentasche und Einkaufstasche glücklich beendet hat, bin ich dran .. denke ich. Stattdessen drängelt sich eine Dame von hinten nach vorne, in der Hand eine Pappkiste mit 20 Tüten Capri-Sonne. „Hallo, darf ich mal durch, ich muss das umtauschen!“. Und als sie mit der Kiste zwischen meinem Einkaufswagen und dem verdutzten Gesicht der Kassiererin herumfuchtelt, stelle ich auch fest, warum sie die Kiste umtauschen möchte: die Capri-Sonne macht Pipi, und das nicht zu knapp. Ein Niagara-Fall von gelben, klebenden Süßzeug ergießt sich aus dem sich in Auflösung befindenden Pappkarton und klatscht – wie schön – vor meinen Schuhen auf den Boden! „Dann nehmen Sie mal eben ’ne Plastiktüte, damit sie hier nicht alles einnässen…“ sag ich, während die Kassiererin hektisch wird. „Nee, dann muss ich die ja bezahlen!“ meint die Dame. Und da hat die Kassiererin auch schon die Kiste in der Hand und rennt hektisch weg. Nach geschätzten 3 Minuten ist sie dann doch wieder da, mit einer Rolle Zewa. Damit wischt sie dann den Boden sauber. Und dann .. bin ich doch noch mal dran …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.