Perry Rhodan 3000 – und darüber hinaus (Teil 1)

Wenn am 11. Februar 2019 Perry Rhodan Band 3000 veröffentlicht wird, ist es meiner Meinung nach mal wieder Zeit, zurückzublicken. Auf eine Serie, die mich seit 1979 begleitet, und das sind immerhin 40 Jahre meines Lebens. Ich weiß es noch wie heute: ich war krank, musste eigentlich im Bett bleiben, hatte aber nichts mehr zu lesen. Meine Mutter fuhr zum einkaufen in den großen Globus-Supermarkt, und da fand ich bei den Zeitschriften dieses silberne Buch mit dem Titel „Der Unsterbliche“, mit einem Raumfahrer und zwei Typen, die sich mit Schwertern prügelten. Cool. Das war mir auch egal, dass das die Nummer 3 der Reihe war, ich hab’s gelesen, ich glaube sogar in einem Rutsch, und Mama musste dann die Bände 1,2 und 4 nachkaufen. So kam ich zu Perry Rhodan.

 

Irgendwie hab ich dann mitbekommen, dass die Silberbände eigentlich Zusammenfassungen von Heftromanen sind, die kannte ich aus dem Kiosk, zu dem ich meine Großmutter immer begleitete. Sie kaufte dort Zeitschriften (Hörzu,  Frau im Spiegel, TV Hören und Sehen und sowas) und wir Kinder durften uns, wenn wir die Tasche trugen, auch was aussuchen. Bis dahin hatte ich mir immer Comics ausgesucht, nun wählte ich ein Perry Rhodan Heft: Band 113 in der 4. Auflage „Die Wunderblume von Utik“. Ich las dann einige Hefte der 4. Auflage, stellte fest, dass es auch eine 1. Auflage gab und stieg dann mit Band 956 „Niemandsland der Träume“ in die Erstauflage ein.

 

Ich habe danach viel querbeet gelesen, die Silberbände gesammelt, Taschenbücher, Atlan-Romane, mehrere Auflagen parallel. Und selbst heute, 40 Jahre später, habe ich immer noch nicht alles gelesen. Der M87-Zyklus fehlt mir nach wie vor, der Altmutanten-Zyklus und Das Kosmische Schachspiel. Von allen kenne ich nur Bruckstücke. Man muss ja auch nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

 

Irgendwann kam Band 1000, und irgendwann Band 2000. Und nun 3000. 40 Jahre. Hammer. Soviel passiert, so viel gesehen, so viel Leid erfahren und so viel Freude. Mehrfach aufgehört, die Serie zu lesen, aber immer wieder ein Auge drauf gehabt und wieder angefangen. Technik, die die Beschreibungen in den alten Heften schon lange überholt hat. Freunde gefunden, die ebenfalls lesen oder gelesen haben, und auch Freunde verloren.

 

Mit Band 3000 werde ich wieder einen neuen Anlauf nehmen. Perry Rhodan bleibt irgendwie an mir kleben. Muss ja was dran sein, an der Serie. Demnächst mehr…

 

4 Gedanken zu „Perry Rhodan 3000 – und darüber hinaus (Teil 1)

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