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Ein tefrodisches Schicksal - die Frequenz-Monarchie zeigt ihr wahres Gesicht Autor: Arndt Ellmer, Cover: Swen Papenbrock
Atlan - Der Arkonide erlebt die wahre Macht der Frequenz-Monarchie. Shaline Pextrel - Die Leiterin der Abteilung Funk und Ortung interpretiert seltsame Messergebnisse. Eloa Nobili - Eine tefrodische Mutter versucht ihre Familie durch schwierige Zeiten zu bringen. Satol Nobili - Ein Tefroder fällt eine schwere Entscheidung mit Folgen.

Es war einmal in einer weit entfernten Galaxis namens Andromeda. Da begab es sich, dass die Schicksale eines kleinen Mädchens, eines alten arkonidischen Lordadmirals und eines eigentlich noch erheblich älteren roten Sterns miteinander verwoben wurden. Dies ist ihre Geschichte …
Teil 1 - Es war einmal … auf dem Planeten Chatria
Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Sativa. Es wohnte mit ihren Eltern und ihren Geschwistern auf dem Planeten Chatria und sie waren Tefroder. Als das kleine Mädchen geboren wurde, erschien ein neuer Stern am Himmel, ein Roter Zwerg, und er war wie auf magische Weise aus dem Nichts aufgetaucht. Das kleine Mädchen wusste noch nichts von dem neuen Stern, und auch ihre Eltern und alle anderen Bewohner des Planeten konnten sich nicht erklären, wo der Stern plötzlich herkam. Einige Zeit später kamen die Gaids in das Sonnensystem des Planeten Chatria. Die Gaids waren böse, und sie verboten nach und nach den Bewohnern des Planeten, in den Weltraum zu fliegen, dann zu anderen Planeten des Systems zu fliegen und zum Schluß sogar um die Welt zu fliegen. Die bösen Gaids verboten noch viel viel mehr und die Eltern des kleinen Mädchens waren sehr unglücklich über die neuen Herren des Planeten. Und die bösen Gaids suchten irgendetwas, denn sie gruben fast überall Löcher in den Boden.
Eines Tages beschloss der Vater des kleinen Mädchens, heimlich gegen die bösen Gaids zu kämpfen und sie zu vertreiben, und er verließ seine Familie. Da war das kleine Mädchen sehr traurig. Es dauerte nicht lange, da verließ auch der große Bruder des kleinen Mädchens die Familie. Da war das kleine Mädchen noch trauriger.
Die Mutter und ihre Kinder versteckten sich vor den bösen Gaids in einer unterirdischen Stadt. Als das kleine Mädchen aber eines Tages ungehorsamerweise davonlief, erblickte sie ihren Vater auf der Seite der bösen Gaids. Aber ihr Vater war nicht alleine, denn viele andere Männer, die alle aussahen wie ihr Vater, waren bei ihm, und das erschreckte sie sehr. Andere freundliche Tefroder erklärten, dass der Vater wohl ein Klon oder ein Duplo sei, aber das verstand sie nicht.
Irgendwann verließen die Gaids den Planeten Chatria. Was sie gesucht hatten, erfuhren das kleine Mädchen, ihre Familie und die anderen freundlichen Tefroder nicht. Das kleine Mädchen aber freute sich und tanzte auf der Straße, bis … es … geschah …
Teil 2 - Es war einmal … an Bord der JULES VERNE
Es war einmal ein Arkonide namens Atlan, der war mit seinem Raumschiff JULES VERNE in der fernen Galaxis Andromeda unterwegs, um gegen die böse Frequenz-Monarchie zu kämpfen. Eines Tages erfuhr er, dass hin und wieder im Machtbereich der Frequenz-Monarchie neue Sonnen entstanden und nach kurzer Zeit wieder vergingen, und das machte ihn natürlich neugierig. Als ihn die Nachricht erreichte, dass wieder neue Sonnen entstanden waren, machte er sich auf den Weg in das Sicatemo-System, wo vor kurzem ein kleiner roter Zwergstern aufgetaucht war.
Als er dort ankam, musste er feststellen, dass das ganze System von bösen Gaids besetzt war, dazu waren in der Umgegend zusätzlich noch ganz viele Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie unterwegs. Die Gaids suchten etwas auf Chatria, vermutlich das geheimnisvolle Material Altrit, welches seinerzeit von dem Tefroder Selaron Merota als Baustein für die Zellaktivatoren der Meister der Insel und als Komponente für die Multiduplikatoren verwendet worden war. Der Arkonide namens Atlan beschloss, zusammen mit seinen neuen Verbündeten, den Tefrodern und den guten Gaids, die bösen Gaids und die Frequenz-Monarchisten zu verjagen.
Aber als die verbündeten Streitkräfte die bösen Gaids angriffen, zogen diese sich nach und nach von Chatria und aus dem Sicatemo-System zurück, Widerstand leisteten die bösen Gaids in kaum nennenswerter Größenordnung. Schließlich kehrte ein einzelnes Gaid-Raumschiff zurück und übermittelte dem Arkoniden namens Atlan eine Nachricht. Als das Raumschiff wieder verschwand, verschwand auch der rote Zwergstern. Und dann … geschah … es …
Teil 3 - Es war einmal … im Sicatemo-System
Es war einmal ein kleiner roter Stern, ein sogenannter Roter Zwerg. Eigentlich wäre der kleine Stern schon etliche Milliarden Jahre alt gewesen. Nach seinen inneren Zerfallsprozessen war er aber nur knapp zehn Millionen Jahre alt. Und seinem Erscheinen im Sicatemo-System nach lediglich ganze sechs Jahre. Dazu kam, dass seine Anwesenheit im Sicatemo-System weder die Gravitation, noch die Bewegungen der Planeten und Monde oder gar den eigentlichen physikalischen Gegebenheiten etwas antat. Er war … einfach nur da.
War er überhaupt ein Stern? Oder war er nur … eine Imitation? Der kleine rote Stern dachte nicht darüber nach, denn er hatte weder ein Bewusstsein noch konnte er denken. Oder vielleicht doch? War er vielleicht doch eine Lebensform, und die dummen niederen Intelligenzwesen erkannten dies bloß nicht? Oder war er vielleicht gar ein Handelsstern? Wir werden es (zunächst?) nicht erfahren, denn als die bösen Gaids das Sicatemo-System verließen, verschwand er. Kurz danach … geschah … es …
Teil 4 - Es war einmal ...
Es war einmal in einer weit entfernten Galaxis namens Andromeda. Da erhielt ein alter arkonidischer Lordadmiral eine Botschaft von der Frequenz-Monarchie. Die Monarchie war nicht länger gewillt, sich den störenden Aktionen des arkonidischen Lordadmirals weiter auszusetzen. Die Frequenz-Monarchie sprach eine Warnung aus, dass jenes Ereignis, was der Ansprache folgen sollte, jederzeit und überall – und nicht nur in Andromeda, sondern auch in der Milchstraße und somit auch im Solsystem – wiederholt werden könne. Und dann … geschah … es …
... die Sonne Sicatemo wurde zu einer Nova und die Feuersbrunst überrollte den Planeten Chatria. 100 Millionen Tefroder starben im Hitzesturm…
(Anmerkung des Autoren: Mir hat der Roman nicht sonderlich gefallen. Wahrscheinlich ist deswegen die Zusammenfassung so .. seltsam .)
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(c) Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt, 2009 |
Kommentare
Deine Version rettet mir diesen Roman, den ich zu weiten Teilen nur überflogen habe.
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